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Dokumentation, Videos, Tutorials, Erfahrungsberichte, rund um's Tauchen


Hier haben wir einiges, was den Einen oder Anderen interessiert oder sogar hilfreich erscheinen kann.
Die nachfolgenden links können zu direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks") führen, die außerhalb des Verantwortungsbereiches des TSCF liegen. Bitte beachtet hierzu unser Impressum und den Rechtsausschluß.

Die Entdeckung der "Jura"

Wer hat sie wahrlich entdeckt ? Die spannende Geschichte der Entdeckung des bekanntesten Wracks im Bodensee

Wer hat nicht schon vom legendären Wrack der "Jura" (gesunken 1864 im Bodensee) gehört ? Und wer hat sie wirklich gefunden ? Nachdem sich in den vergangenen Jahren immer wieder selbst ernannte „Entdecker“ und "Wiederentdecker" des Wracks der „Jura“ zu Wort gemeldet hatten, hatte unser Rüdiger Haag gewissenhaft in der Vergangenheit recherchiert. Mit Hilfe seines alten Freundes und TSCF-Gründungsmitglied Heinz-Günter Masermann, kam eine aufregende und mitreißende Geschichte an den Tag.


Aufnahmen von Heinz-Günter Masermann aus dem Jahr 1969. Mit freundlicher Genehmigung von I. Masermann

Lies Auszüge aus den überaus fesselnden und dramatischen Zeugenaussagen des Schiffunglücks, deren Originaldokumente heute in verschiedenen Archiven aufbewahrt werden.

Nacht- und Strömungstauchen im Seerhein zu Konstanz

Episoden, erzählt von der Backbordwache des Begleitboots

Episode I Die Rückkehr der Seerhein-Taucher:
Es war einmal in einer weit weit entfernten Galaxie, ... äääh ... falscher Prolog ... Es war einmal wieder an der Zeit, einen Nachttauchgang mit Strömung im Seerhein zu Konstanz zu zelebrieren. Der letzte war doch immerhin schon 1 Jahr her. Dieses Jahr wollte unser Begleitboot-Skipper und Ausbildungsleiter Harald selbst unter Wasser gehen, anstelle im Begleitboot den Rhein auf und ab zu patrouillieren, um auf die wackernen Seerhein-Taucher aufzupassen. So hatte unser Trainingsleiter Holger den diesjährigen Skipper übernommen. Als Leichtmatrosen waren Iris (Steuerbordwache) und Christian (Backbordwache) angeheuert worden. Die Reise nach Konstanz verlief nach Drehbuch. Treff am Clubkeller, Fahrgemeinschaften bilden und ab ging's nach Konstanz zur "B33 Seerheinbrücke".

Episode II Eine neue Hoffnung:

Es bestand die Hoffnung, dass die (Gegen-)Strömung diesmal nicht gar so heftig wäre, denn die Strampelei am Flussufer flussaufwärts kann ganz schön ermüdend sein. Die Tauchplatz- und Tauchgangsbesprechung waren von Harald ausführlich und gewissenhaft durchgeführt worden. Es war nun für die 19 Seerhein-Taucher an der Zeit, sich standesgemäß und zweckmäßig mit den Taucheranzügen zu kleiden.

Episode III Das dunkle Seite schlägt zurück: Während sich die Tauchergruppen einzeln flussaufwärts auf den Weg machten, war die Begleitboot-Crew bereits auf Patrouille. "Das gibt's doch nicht" rief unser Skipper aus. Die vorschriftsmäßige, seitliche Nachtbeleuchtung des Boots war ausgefallen.  "Sch* Wackelkontakt" war nur einer der wilden Flüche, die über die Lippen des Skippers kamen, als er mit den dunklen, imperialen Mächten des Stromanschluß-Steckers kämpfte. Es war tatsächlich nicht zu fassen: Als Holger gerade noch mit der dunklen Mächten der seitlichen Bootsbeleuchtung (grün an Steuerbord und rot an Backbord) zugange war, kam uns die Wasserschutzpolizei entgegen. "Das auch noch" hauchte Holger. Die WaPo hätte uns wegen der nicht funktionierenden Bootsbeleuchtung übel in die Mangel nehmen können. Es war wohl nur dem Anblick unserer Trockentauchanzüge ("OK, die wissen, was sie tun") zu verdanken, dass die WaPo uns in Ruhe ließ.

Episode IV Angriff der Unterwasserfotografen: Die Hoffung aus Episode II scheinte sich zu erfüllen. Die (Gegen-)Strömung in Ufernähe flussaufwärts war moderat,  so dass unsere Unterwasserfotografen ein paar tolle Bilder von dem Tauchgang machen konnten.


Fotos vom Nacht-und Strömungstauchen im Seerhein zu Konstanz

Episode V Die Rache der Barsche: Unsere Unterwasser- Fotografen und Videofilmer hatten die Gelegenheit, zwei Hechte beim Jagen und Fressen im Seerhein zu filmen. Das Besondere an dem Videoclip ist, dass sich der erste Hecht beim Verspeisen seiner Beute aus nächster Nähe seelenruhig filmen lässt. Beim zweiten Hecht gab's die seltene Gelegenheit, die Rache des Barsches zu beobachten. Dieser Barsch wurde von seinem Jäger (gut für den Barsch - schlecht für den Hecht) "verkehrt herum" gefangen. So musste der Hecht den fast schon verschluckten Barsch wieder ausspucken und wegschwimmen lassen. Sieh' hier diesen tollen Videoclip.

Episode VI Das Erwachen der dunklen Macht - "Es brennt": Unaufhörlich tapfer bahnte sich das Begleitboot, flussaufwärts - flussabwärts, den Weg durch den Rhein. Immer darauf bedacht, auf die Kameradinnen und Kameraden unter Wasser aufzupassen. Völlig unverhofft, erwachten die dunklen Mächte der Bootsbeleuchtung zum Leben. Die Seitenlichter erhellten plötzlich unsere Position und Fahrtrichtung. Entzückt rief Holger aus "Ohh ! Es brennt !" Darauf war unsere Steuerbordwache Iris nicht gefasst: Mit dem Ausruf "Es brennt !" assozierte Iris wohl eine lodernde Feuersbrunst auf unserem Wasserfahrzeug und setzte bereits zu einem rettenden Sprung über Bord an. Gerade noch konnten wir unsere Steuerbordwache im Boot halten. Erst ein Erfrischungsgetränk konnte zur Entspannung unserer Steuerbordwache beitragen.

Episode VII Rücksturz zur Erde:
Alle Taucher waren begeistert ! Die (Gegen-)Strömung flussaufwärts war moderat, es gab zwischen der üppigen Unterwasser-Bewachsung jede Menge kapitales Seegetier zu sehen. Das spektakuläre "sich durchziehen lassen" flussabwärts in der Rheinmitte hatte zusätzlich allen großen Spaß gemacht.  Na dann - Nächstes Jahr wieder ?

 


Wrack-Tauchgang zur "Prosper Schiaffino" alias "Le Donator"

Ein wirklich beeindruckendes Wrack

Im Sommerurlaub 2016 hatte ich die Gelegenheit, einen Tauchgang zum Wrack der "Prosper Schiaffino" alias "Le Donator" zu unternehmen. Ich habe den Videoclip für Euch auf youtube hochgeladen. Der Frachter wurde 1931 gebaut, 1698 BRT; 78.30 m Länge; 12 m Breite; 1800 PS; Gesunken am 10. November 1945 zwischen den Inseln Porquerolles und Port-Cros (in der Nähe von Hyeres - Cote d'Azur, Frankreich); Tauchtiefen zwischen 42 und 50 Meter. Viel Spaß beim Anschauen, Euer Christian.


Quelle: Screenshot aus dem Videoclip auf youtube

Wrack-Tauchgang zur "Romagna" (Sardinien)

Ein Videoclip von unserem Berti Miller

Wir waren auf Sardinien und ich habe diesen Video-Clip von dem beeindruckenden Wrack-Tauchgang hinbekommen und auf youtube gestellt. Der 1943 gesunkene Tanker "Romagna" (in der Nähe von Cagliari, Sardinien) liegt in ca. 42 Meter, das Deck ab ca. 30 Meter Tiefe. Viel Spaß beim Anschauen, Euer Berti.


Quelle: Screenshot aus Bertis Videoclip auf youtube


"Wilder Mann" in Meersburg

im Winter besonders beliebt ...

Der "Wilder Mann" in Meersburg. Zwar ist das Tauchen dort nur während der Wintersaison erlaubt,
dennoch übt die fantastische Steilwand und felsige Unterwasserlandschaft dort einen atemberaubenden Zauber auf uns Taucher aus.

Hotel Wilder Mann Meersburg

Der Hotelier des Hotels "Wilder Mann" in Meersburg uns Tauchern vom TSCF sehr wohl gesonnen.
Man darf, wenn noch Platz ist, die Parkplätze am Hotel nutzen, solange man niemanden anderen stört oder behindert.
Die Höflichkeit gebührt, dass man vorher im Hotel nachfragt, ob man einen Parkplatz belegen darf.
Wer weiß, vielleicht erwartet das Hotel ja gerade weitere Gäste. So ist ein Tauchgang am "Wilder Mann"
zusätzlich noch komfortabel, da man sein "Geraffel" nicht weit tragen muss, denn nach wenigen Metern steht man schon im Wasser.

Dass wir TSCF'ler zum "Aufwärm-Kaffee" oder zu sonst einem "After-Dive-Getränk" in der Gaststätte des Hotels vorbeischauen,
freut zum einen den Hotelier, andererseits ergibt sich noch ein Schwätzchen über's Tauchen und über Dies-und-Das.

Neben der Webseite vom H
otel "Wilder Mann" Meersburg haben Taucher dem Hotel einen facebook Eintrag gewidmet.
Schaut mal rein, bestimmt findet ihr den einen oder anderen Kameraden dort wieder
, der die Faszination Tauchplatz "Wilder Mann" teilt.

Schon gewusst ?
 

  • Die "Säule", die am "Wilder Mann" in Meersburg auf ~ 40 Meter Tiefe liegt,
    war ein historischer Brunnen (~ um das Jahr 1897)
    . Lies hierzu die interessante und
    spannende Historie
    zu diesem Brunnen und dessen 'Wiederentdeckung',
    zu der unser Karl-Heinz Weltz seinerzeit beigetragen hat
    .

 

  Aufnahme von Sascha Wilde

Tauchen im Blindsee mit zwei unserer UW-Foto/Video-Spezialisten 

Unsere UW-Foto/Video-Spezialisten Konrad und Karl-Heinz waren am Vatertag 2015 beim Tauchen im Blindsee. Der Blindsee liegt bei Lermoos und ist sehr idyllisch eingebettet zwischen hohen Bergen.  Die Besonderheit im Blindsee sind die vielen Baumstämme, die kreuz und quer übereinander liegen. Dieses „Baumstammmikado“ bietet vorallem für Fotografen unzählige Motive.  In dem See gibt es Zander, Forellen und Elrizen. Leider waren die Bedingungen durch die anhaltenden Regenfälle der Tage zuvor nicht optimal. Die Sicht war doch nicht so gut, wie wir erwartet hatten. Trotzdem ist es uns gelungen ein paar Aufnahmen zu machen.
Seht hier die Fotogalerie "Tauchen im Blindsee am Vatertag 2015".

 


Tauchen mit Seelöwen - Ein Erlebnisbericht und eine Fotogalerie

Wer hat nicht auch schon davon geträumt, einmal mit Seelöwen oder Delphinen zu tauchen ? Für unsere Jugendleiterin Iris ist das Wirklichkeit geworden. Lies hier ihren Erlebnisbericht vom Tauchen mit Seelöwen und siehe die Bilder dazu hier in dieser neuen Fotogalerie.


Körperlich behindert und Tauchsport - Geht das ?!
 

Diese Frage, die immer wieder kritisch und misstrauisch gestellt wird, kann mit einem "Ja" beantwortet werden.
"Tauchen ist der integrative Sport schlechthin", sagt der behinderte Taucher
Uwe Heineker aus Mülheim an der Ruhr,
weil es sich um einen Partnersport handelt - Tauche nie alleine.

"Das Tauchen ist für viele Behinderte oft die einzige Gelegenheit, den Rollstuhl zu verlassen", sagt die ebenfalls in Mülheim lebende Tauchlehrerin Henrike Aust von der
"Handicapped Scuba Association" (HSA), einer Tauchsportorganisation, die sich speziell um Behinderte kümmert. "Viele entdecken auf diese Weise neue Lebensziele", sagt sie. "Plötzlich in die Karibik und Haie sehen."

Siehe dazu den beeindruckenden Videobeitrag von
Sue Austin bei einem Vortrag im Rahmen von TEDxWomen.

Der Tauchmediziner Holger Göbel aus Berlin betont zudem den therapeutischen Nutzen bei der Rehabilitation von Querschnittsgelähmten:

  • Aufrechterhaltung und Entwicklung der einzelnen Bewegungsfunktionen
  • Stärkung des Muskelgewebes
  • Verbesserung der Koordination
  • Verbesserung der Atmung
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Steigerung eigener Fähigkeiten
  • Förderung sozialer Kontakte

Laut Göbel können im Prinzip alle Körperbehinderten, neben Querschnittsgelähmten zum Beispiel auch Multiple-Sklerose-Patienten, Blinde, Gehörlose oder Menschen, denen Arme oder Beine amputiert wurden, das Tauchen lernen. Wie bei nicht Behinderten auch, muss aber in jedem Fall eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung von einem Arzt vorliegen.

Beim VDST können Körperbehinderte das Tauchen lernen.
Siehe dazu das
Resort beim VDST "Tauchen mit Behinderung"

Behinderte durchlaufen grundsätzlich die gleiche Ausbildung wie körperlich unversehrte Sportler. Wer also gern Tauchen möchte, kann sich beim VDST über das Tauchen mit Behinderung informieren.

Quellen: VDST(dot)de, behindertentauchen(dot)de, ted(dot)com, hsascuba(dot)com


Doku und Tutorials nach dem DIR (Doing It Right) Prinzip
 

  • Die Webseiten dir-m.com von Wilke Reints.
  • Die Webseiten von DanielSchmidt.de, ein GUE (der offiziellen Ausbildungsorganisation für DIR) zertifizierter Taucher. 
     

Tauchplatz Beschreibungen
 

  • Die allseits bekannten Webseiten truesche.com von Olaf Trittel mit tollen Tauchplatzbeschreibungen.


Munitionsfund am Krebsgarten in Meersburg

Zwei Taucher vom TSCF finden gefährliche Panzergranate am Krebsgarten

Am 13.04.2014 haben unser Sascha und unser Horst beim Austauchen nach einen 50 minütigen, entspannten Tauchgang an einem Ein- und Ausstiegsbereich vom beliebten Tauchplatz "Meersburg Krebsgarten", eine rund 10 cm lange und 2 cm im Durchmesser große, noch völlig intakte Panzergranate aus dem 2. Weltkrieg gefunden.
 
Tatsächlich wurden Waffen und Munition gegen Ende des 2. Weltkrieges massenhaft im Bodensee "entsorgt". Dass immer wieder solche Relikte aus dem letzten Weltkrieg von uns Tauchern gefunden werden, ist nichts Neues. Doch was tun, wenn man wirklich mal auf ein solches, oftmals gefährliches Relik stößt ? Sascha und Horst berichten von ihrem Fund:

"Dass wir das Ding, die vermeintliche Munition, nicht angerührt haben, versteht sich von selbst.
Beim Ausstieg aus dem See haben wir uns die Fundstelle so gut es ging eingeprägt. Sofort haben wir die örtliche Polizei telefonisch verständigt, um den brisanten Fund zu melden. Wenige Tage später meldete sich die Wasserschutzpolizei Überlingen bei uns, um den genauen 'Standort' und um weitere Details, der bis dahin vermeintlichen Munition, zu erfragen.

Die Einsatzkräfte von Wasserschutzpolizei und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KmBd) mussten aufgrund unserer Auskunft nur kurz suchen, um die Munition letztlich sicher zu bergen. Nach deren Aussage sei die Granate im guten Zustand und sei sehr gefährlich gewesen. Sie hätte jederzeit durch starke Erschütterungen oder Stöße detonieren können."


Nicht auszudenken, was hätte passieren können:
Der Fundort war nur in 1,4 Meter Tiefe, 3 Meter hinter der Treppe, die im Sommer von vielen, vielen Badegästen benutzt wird.

Gut gemacht Jungs !